Smashing Magazine


Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zeichnen unsere langjährige Partnerschaft aus.

Beschreibt Euer Unternehmen bitte kurz

Das weltweit größte Online Magazin smashingmagazine.com mit täglich ca. 180000 Unique Visitors richtet sich an professionelle Webdesigner und -entwickler. Es ist in den letzten Jahren historisch auf verschiedenen WordPress-Instanzen gewachsen und wurde von Inpsyde auf eine WordPress-Instanz, eine sogenannte WordPress Multisite migriert, sowie die Datenstruktur verbessert.

Die Herausforderung

Die Migration der Daten, der weitere und reibungslose Betrieb der Website während der Migration, sowie die ständige wie zügige Betreuung und Weiterentwicklung der Website stellen eine große Herausforderung dar.

Wie hat Inpsyde dabei geholfen?

Es wurden verschiedene Audits bezüglich der Sicherheit und der Performance der gesamten Website mit Inpsyde durchgeführt und Konzeptionen erstellt. Inpsyde ist zuständig für die regelmäßige Wartung, Betreuung und Aktualisierung des Systems.

Darüber hinaus ist Inpsyde unser Ansprechpartner für die professionelle Beratung und Konzeption z.B. für die Überarbeitung des Navigationskonzeptes für den mobilen und responsiven Bereichs und viele, weitere Anforderungen, mit denen das Smashing Magazine in stetigem Austausch auf Inpsyde zukommt.

Die Betreuung und der Umzug von Smashing Magazine auf einen neuen Server wurde ebenso mit Inpsyde durchgeführt: Dafür wurde die Serverkonfiguration abgestimmt, die Migration der bisherigen Datenstruktur vollzogen, die Umstellung der vorhandenen Daten auf eine neue Datenbank durchgeführt und das gesamte Projektmanagement geplant und abgewickelt. Außerdem hat Inpsyde den Aufbau und die Umsetzung des Rechtesystems für Redakteure und Autoren auf die Bedürfnisse von smashingmagazine.com angepasst.

Was sind die Ergebnisse?

Die Ergebnisse sind vielfältig. Hauptsächlich das Endergebnis in dem Sinne könnt ihr gerne hier bewundern. Eine hoch verfügbare und performante Plattform auf WordPress.

Könnt ihr Inpsyde empfehlen und warum?

Wir empfehlen Inpsyde auf jeden Fall. Um unsere Zusammenarbeit zu dokumentieren, hat das Smashing Magazine im Jahr 2014 gemeinsam mit Inpsyde ein Interview mit dem Smashing Magazine beim Upload-Magazin gegeben, lest selbst hier die Antworten von Markus Seyfferth (Smashing Magazine) und Alex Frison (Inpsyde GmbH):

Wie groß ist Smashing Magazine eigentlich konkret?

Markus: Dazu einmal einige Zahlen auf einen Blick:

  • 2.371 Artikel
  • 402 Pages
  • 214.970 Kommentare
  • Besucher: im Schnitt 4,5 bis 5,5 Millionen Unique Visitors im Monat
  • Seitenabrufe = im Schnitt 9 bis 11 Millionen Page Views im Monat
  • 1 bis 2 neue Artikel pro Tag

Wie sieht eure Hosting-Lösung aus?

Markus: 2 WWW-Server, und zwei Server für die Auslieferung von Bilddateien und CSS. Das Ganze mit vorgeschaltetem Load-Balancer. Wir sind aber dabei, das mittelfristig umzustellen und die Server-Performance zu verbessern, insofern arbeiten wir derzeit nicht mit State of the Art Hosting.

Welche Optimierungen habt ihr an WordPress vorgenommen?

Markus: Zu nennen sind hier vor allem Dinge, die die Frontend-Performance verbessern wie Lazy-loading unserer Ads sowie Webfonts. Beides zusammen hat richtig was gebracht, insbesondere auf Mobile. Bzgl. der Optimierung von Caching mittels Plugins: Wir arbeiten hier mit einem Customized Plugin — Verbesserungen sind aber schon geplant.

Wir arbeiten ansonsten nur mit möglichst wenig Plugins, darunter WP SEO Premium, Remove Blog Slug zum Entfernen von /blog/ im Slug, ein Plugin für Comments und eines für den RSS-Feed. Das war’s. 🙂

Plugins bspw. fürs Lazy-loading von Bildern taugen in der Regel nichts, verschlechtern sogar eher noch das Ergebnis beim Google Pagespeed, auch wenn Plugins sich selbst als „light-weight“ bezeichnen — sie sind es im Regelfall nicht.

Alex: Den Kern von WordPress haben wir bei alldem nicht angefasst. So können einfach und schnell Updates für WordPress und die eingesetzten Plugins durchgeführt werden. Auch bei den Eigenentwicklungen halten wir uns an die Standards, um so permanent auf dem hohen Sicherheitslevel zu arbeiten, den WordPress vorgibt.

Das von uns eingesetzte WordPress ist eine Multisite, welches seit Anfang 2014 aus vormals sechs einzelnen WordPress-Installationen, welche die Bereiche Smashing, Coding, Mobile, WordPress, UxDesign, Fireworks waren, entstand. Die einzelnen Seiten wurden in eine WordPress-Installation zusammengeführt und mit Hilfe der Kategorie-Taxonomy neu abgebildet.

Alle bisher eingesetzten Plugins und Themes wurden auf eine einheitliche Code-Basis umgestellt, überflüssiges entfernt und weite Teile neu geschrieben. Mit diesen Optimierungen konnten wir die Request-Zeiten von 400 ms auf 40 ms senken.

Freie Plugins wie z.B. Antispam Bee und WPSeo (Premium) werden nur noch für den Komfort eingesetzt. Das Rad muss ja nicht neu erfunden werden.

Unter der Hardwarehaube stecken zwei Root-Server für die Redundanz und ein Varnish-Cache-Server, um möglichst wenig Datenbankzugriffe zu generieren und die Webserver zu entlasten.

Welche Stellschrauben sind nach eurer Erfahrung die wichtigsten? 

Alex: Das wichtigste Kriterium einer großen WordPress-Installation ist das zu Grunde liegende Programmkonzept. Um Performance, Sicherheit und Aktualisierbarkeit zu gewährleisten, muss genau abgewägt werden, welche Teile selbst geschrieben werden sollen oder welche über freie Plugins implementiert werden können. WordPress.org bietet aktuell mehr als 32.000 freie Plugins an. Eine Vielzahl davon kann, aufgrund der schlechten Code-Basis, langfristig zu sehr großen Problemen führen. Leider fehlt den meisten WordPress-Betreibern das wichtige Know-how und früher oder später stehen sie vor dem Problem, viel Zeit und somit Geld in die Fehlerforschung und -behebung zu investieren.

Bei der Entwicklung von Plugins und Themes muss darauf geachtet werden, dass die Code-Basis sauber und wartbar ist. Sie sollte sich an den WordPress-Standard halten und die hauseigenen APIs verwenden. Auf Implementationen, die sich davon entfernen (zum Beispiel eigene MySQL-Tabellen) sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Auch gilt zu entscheiden: Was gehört ins Theme und was in ein Plugin? Viele begehen den Fehler und füllen ihr Theme mit Features und wundern sich bei einem Themewechsel, wieso plötzlich nichts mehr funktioniert.

Statische Daten, wie JavaScript, CSS oder auch Bilder sollten gebündelt, minifiziert, und optimiert ausgeliefert werden. Bei größeren Projekten empfiehlt es sich auf CDN-Services zurück zu greifen. Dieses Vorgehen kann auch auf viele Teile rechenintensiver Prozesse angewandt werden – Such-Server zum Beispiel.

Was spricht aus eurer Sicht dagegen, WordPress für große Projekte einzusetzen?

Alex: Grundsätzlich gibt es keine Einschränkungen für die Verwendung von WordPress. Millionen von Webseiten zeigen, dass es nicht nur massiv skalieren kann, sondern auch sicher und performant läuft. Trotz einer riesigen Verbreitung auf dem Markt sind nur wenige Sicherheitslücken bekannt – selbst wenn, werden diese meist sofort gepatched.

Eine der wenigen Hürden ist das Know-how. Mit den richtigen Stellschrauben kann WordPress tausende von Seiten mit abermillionen Beiträgen verwalten.

Andere CM-Systeme kommen für uns nur für kleinere Seiten in Frage. So nutzen wir z.B. Kirby für unsere Konferenz-Seiten. Für große Projekte, wie dem Magazine, setzen wir aus den oben genannten Gründen weiterhin auf WordPress.

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