Ich bin erst sechs Jahre alt, und in der Welt schon sehr weit herumgekommen! Erst letzte Woche war ich in der Stadt der Liebe, auf dem WCEU 2017. Und hier ist mein WordCamp Europe Paris Review.

WordCamp Europe Paris Review. Wapuu beim WCEU 2017 zusammen mit Inpsyde

Moment, ihr kennt mich noch nicht? Ich bins, Wapuu, euer WordPress Glücksbringer! Ich bin in Japan geboren, am 19.02.2011. Getauft habt ihr mich auf den Namen Wappy, aber mir gefiel der zweite Vorschlag, Wapuu, viel besser. Wie ihr mich zum Leben erweckt habt, könnt ihr hier nachlesen. Von Japan aus habt ihr mich dann in die ganze Welt getragen. Das find ich super, denn so kann ich alle lokalen Communities kennenlernen und mich eurer Region anpassen.

Auf dem WCEU 2017 bin ich sehr gerne zusammen mit der WordPress Agentur Inpsyde aus Deutschland herumgelaufen. Darum habe ich ihnen erlaubt, mein WordCamp Europe Paris Review auf ihrem Blog zu veröffentlichen.

Mein WordCamp Europe Paris Review

WordPress Liebhaber aus über 80 verschiedenen Ländern waren beim WordCamp Paris vertreten. Die Vielzahl all dieser Menschen mit ihren verschiedensten Zugängen zu meinem Lieblings-CMS hat mich wirklich beeindruckt.

Bereits am Vortag vor dem WordCamp fand der Contributor Day statt. Ich war selbst nicht dabei, aber Inpsyder Thorsten hat mir Folgendes erzählt:

All in all, [contributor day] was a huge success. There were more than 500 contributors, almost a third of which had never been to a contributor day before. And even more wanted to join, but due to the limited capacity they unfortunately couldn’t. With teams for all existing disciplines, there was a place to learn, connect and contribute for everyone. A little sad was that some of the workshops were simply overfull.Thorsten Frommen

WordCamp Sessions

Am Freitag und Samstag fanden neben den Sponsorenworkshops und den Tribe Meetups die klassischen Talks in zwei verschiedenen Tracks statt. Deshalb musste ich mich (so wie jeder andere auch) immer zwischen vielen interessanten Talks, Meetups und Workshops entscheiden und konnte leider nicht bei allen dabei sein. Darum werde ich hier nur von einer kleinen Auswahl erzählen. Alle Talks findet ihr auf dem WordCamp TV.

Petya Raykovska mit: Sharing statt Networking

Was sich hinter dieser Aussage verbirgt? Nun, es geht darum, dass WordPress ein internationales Projekt ist. Logischerweise arbeiten deshalb Menschen mit verschiedensten kulturellen Hintergründen an und mit WordPress. In einem sehr persönlichen Talk appellierte Petya dafür, sich mit den Individuen der Community auseinanderzusetzen. Das bedeutet für sie nicht, „nur“ zu networken. Für sie geht es vielmehr darum, sich tatsächlich miteinander zu beschäftigen und Geschichten aus dem persönlichen Leben zu teilen.

Petya ist Projektmanager bei der WordPress Agentur Human Made und engagiert sich stark im Polyglots Team sowie in der Community. Sie selbst kommt aus Bulgarien und hat Englisch erst als junge Frau gelernt. Deshalb hatte sie anfangs Schwierigkeiten, sich in die WordPress Community einzubringen. Und das nicht nur, weil sie Englisch als zweite Fremdsprache und nicht etwa als Muttersprache spricht, sondern auch, weil in jedem Land Stereotypen anderer Länder extistieren, also jeder von jedem aus jedem Land ein bestimmtes Bild hat, ohne die Menschen aus den Ländern vorher zu kennen. Dazu hat Petya ein paar lustige Karten gezeigt. Diese findet ihr in der Galerie „WordCamp Talks“.

Wer Petya zu ihrer Aussage „Sharing statt Networking“ inspiriert hat, ist ihr ehemaliger Mentor Zé Fontainhas. Er gab ihr einen Tipp, der es ihr erleichtern sollte, auf die Community zuzugehen. Er sagte:

People just need someone to really listen to them.Zé Fontainhas

Ich als euer Wapuu, der bereits viele lokale Communities besucht hat, kann dem nur zustimmen. Denn es geht darum, einander verstehen zu können, um erfolgreich miteinander arbeiten zu können.

Matt Mullenweg über Gutenberg

Auf dem WordCamp Europe darf Matt natürlich nicht fehlen. In Paris machte er ein Interview mit anschließenden Q&A’s.

WordCampEurope Paris Review. Matt Mullenweg Interview
Matt Mullenweg im Interview.

Matt stellte zunächst ein neues Tool vor: Den „Gutenberg Editor“. Ziel: Die Benutzerfreundlichkeit des WordPress Editors zu steigern. Mit dem Gutenberg Editor erhält der Editier-Bereich von WordPress ein neues block-ähnliches Design mit mehr Funktionalitäten für den WordPress Anfänger. Die Notwendigkeit, etwas über HTML oder Shortcodes zu wissen, um mit WordPress Blogs und Webseiten zu gestalten, wird somit geringer. Derzeit funktioniert der Gutenberg Editor so, dass Blöcke genutzt werden, die jedes Post Element verarbeiten können. Damit können die Elemente im Blog Post sehr leicht verschoben und angepasst werden.

Darüber hinaus ging es um WordPress als CMS in der Zukunft. Matt erklärte, dass das Internet im Vergleich zu seinen Anfängen sehr schnell geworden ist und dass heutzutage möglicherweise so viel Wettbewerb wie noch nie sowohl von Seiten anderer Open Source Plattormen besteht, als auch bei der Frage, wie Content im Internet überhaupt entsteht. Deshalb sei die Flexibilität des Gutenberg Editors wichtig, um neue Standards zu setzen. Außerdem ein großes Thema: Was passiert mit WordPress Blogging in Zeiten von Facebook, Twitter und Co.?

Hier findet ihr das gesamte Interview mit den Fragen aus der Community auf WordPress TV:


Galerie: WordCamp Talks

WordCamp Networking Sharing

Jeder, der schon einmal auf einem WordCamp war, weiß, dass sich das WordCamp Leben nicht in den Talks abspielt, sondern in einer großen Halle, in der überlicherweise das Buffet und die Sponsorenstände stehen.

Darum habe auch ich mich auf den Weg gemacht und mich mit den Sponsoren und den WordCamp Teilnehmern unterhalten.

WordCamp Europe Paris Review. Wapuu auf der Schulter
Ich, auf Schultern getragen und durch die Sponsorehalle geführt.

Besonders aber habe ich mich darüber gefreut, dass viele von euch mich weg vom Swag Store und in euer Zuhause geholt haben. In eurem privaten Umfeld kann ich euch besser kennenlernen.

WordCamp Europe Paris Review. Wapuu möchte die lokalen Communities kennenlernen
Ich, Wapuu, in vielfacher Ausführung, darauf wartend, dass ihr mich zu euch nach Hause holt!

Ja, es gibt mich auch in groß, dick und flauschig. Auf dem WordCamp Europe in Paris gab es eine besondere Challenge: Jeder durfte ein Bild mit mir machen und es auf Twitter teilen. Wessen Bild am meisten geteilt wird, bei dem- oder derjenigen würde ich bleiben.

Ich freue mich ganz besonders darauf, für die WordPress Community nach Serbien zu reisen. Denn in einem Jahr findet dort das nächste WordCamp Europe statt.

Schaut mal herein, welche Bilder Inpsyderin Jessie von euch beim Networken und Geschichten teilen gemacht hat:


Galerie: Networking Sharing

WordCamp After Party mit Motto: Paris der 1930ger Jahre

Leider sind nicht alle dem Motto gefolgt. Das kann möglicherweise daran gelegen haben, dass das Motto zu kurzfristig bekannt gegeben wurde – oder einfach nicht ausreichend Platz im Koffer vorhanden war.

Bei Inpsyde warfen sich einige in Schale:

WordCamp Europe Paris Review. WordCamp After Party Inpsyde
(v.l.n.r.) Inpsyder Moritz, Thorsten, Anne (Moritz‘ Freundin), Jessie, Julia (Alex‘ Frau), Alex auf der WordCamp After Party

Auf der WordCamp Afterparty hat sich Inpsyder Robert etwas Besonderes einfallen lassen: Er brachte Ahoj Brause mit. Das ist ein Brausepulver, das es in Deutschland bereits seit 1925 gibt und in den Geschmacksrichtungen Zitrone, Orange, Himbeere und Waldmeister erhältlich ist. Eigentlich wird das Pulver in Wasser aufgelöst und dann getrunken. Aber es gibt auch Variationsmöglichkeiten, beispielsweise „Wodka Ahoj“. Trinkweise: Zuerst das Pulver in den Mund, prickeln lassen, mit Wodka nachspülen, noch einmal prickeln lassen, schlucken.

Ich selbst habe es nicht ausprobiert, dafür gab es aber genug andere:

Auch ich hatte auf der Afterparty viel Spaß und trank aus meinem Glas leckeren französischen Rotwein. Mein Baguette, das ich immer bei mir getragen habe, hat sehr gut geschmeckt – ich habe mir sagen lassen, dass der ein oder andere auf der Afterparty leider sehr lange auf sein Essen warten musste. Wie dem auch sei, dieses Foto mit Inspyde und anderen WordPress Liebhabern gefällt mir sehr gut:

WordCamp Europe Paris Review. Wapuu auf der WordCamp Afterparty in Paris
Ich, in Feierlaune mit Wein und Baguette, zusammen mit WordPress Liebhabern auf der Afterparty.

Am späteren Abend bin ich zusammen mit der WordPress Community auf die Tanzfläche gegangen, das war ein Spaß!

Mein Paris und andere Inpsyde Details

Fast alle Inpsyder haben gemeinsam in einem Appartment gewohnt. Dieses lag jedoch etwa 45 Minuten von der WordCamp Location entfernt. So konnten sie jedoch die Schönheit der Pariser Metro-Stationen entdecken. Ganz besonders gut hat gefallen: Die Station mit den Inpsyde-grünen Stühlen.

WordCamp Europe Paris Review. Inpsyde in der Metro.
Grüne Inpsyder zu grünen Stühlen – das passt!

Im Inpsyde Appartment habe ich einen lang ersehnten Freund getroffen: Wapuu vom WCUS.

Wir haben uns über die verschiedenen WordCamps, die wir erlebt haben, unterhalten. Denn eigentlich geht es doch genau darum: Dass wir uns miteinander Austauschen, unsere verschiedenen (Lebens-) Geschichten hören und darüber lernen, uns zu verstehen. Ich denke, dass das in der weltweiten Community, wie wir eine sind, besonders wichtig ist.

Darum habe ich mich sehr darüber gefreut, als ich gehört habe, dass Inpsyde genau das umgesetzt hat: Mit alten und neuen Freunen essen zu gehen und Geschichten zu teilen.

WordCamp Europe Paris Review. Neue Menschen kennenlernen.
So, wie es sein soll: Ein gemeinsames Abendessen nach dem WordCamp mit alten und neuen Freunden.

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