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Quality Assurance Lead Jessica Thellman

Das Team ist sehr offen. Ich hatte sofort ein gutes Gefühl und wusste, dass ich keine Hemmungen haben muss oder aufpassen, was ich sage.

In diesem Beitrag stellen wir Quality Assurance Lead Jessica Thellman vor. Sie ist seit September 2019 Teil der Inpsyde-Familie und ein begeisterter Japan-Fan. Jessica ist eine von vielen Inpsyde-Experten aus aller Welt. 

Übrigens: Das Inpsyde-Team ist 100% remote

Dadurch können wir die besten Köpfe weltweit in einem Team versammeln. Du möchtest mehr über unsere Arbeitsweise und die Inpsyder erfahren? Wirf einen Blick inside Inpsyde!

Das ist Jessica Thellman

Jessica ist 29 Jahre alt und lebt in München, Deutschland.

Inpsyde QA Lead Jessica Thellman

München ist meine Heimatstadt. Ich bin hier geboren und habe auch an der Ludwig-Maximilians-Universität studiert. Ich mag es, in München zu leben und ich liebe Bayern. Es ist toll, dass man nicht weit zu den Bergen hat, weil ich gerne Wandern gehe. Nichts spektakuläres, Hauptsache ein bisschen Bewegung. Und ich genieße einfach die Aussicht und die Natur. Oft bin ich auch am Starnberger- oder Ammersee.

Meine Familie kommt aus Polen. Meine Großeltern leben immer noch dort. Ich spreche auch polnisch, bin aber in Deutschland aufgewachsen. In meiner Kindheit war ich oft über die Ferien bei meinen Großeltern nahe Kattowitz. Heute komme ich leider nicht mehr so oft dazu.

Wie kann man dich beschreiben?

Ich bin ich eine extrovertierte, japanophile Hobbysängerin und -videospielspielerin mit einer unverkennbaren, blonden Lockenmähne, die auch unheimlich gerne shoppen geht! In meiner Jugendzeit wurde ich mit vielen Zweifeln von Außen konfrontiert. Das hat mich aber nur noch mehr dazu gebracht, meinen Träumen zu folgen. Ich bin immer meinen Weg gegangen und habe niemals aufgegeben!

Meine Liebe zu Japan habe ich schon in meiner Kindheit entwickelt. Angefangen hat es mit Anime-Serien, besonders Sailor Moon hat es mir damals angetan. Später habe ich mich mit japanischen Rollenspielen beschäftigt und bin früh auf richtig gute japanische Spiele gestoßen, die nicht auf Deutsch oder Englisch veröffentlicht wurden. Um überhaupt verstehen zu können, worum es in den Spielen geht, habe ich Japanisch gelernt. Zum Teil habe ich mir das selbst mit Büchern beigebracht und später habe ich auch einen Kurs an der LMU belegt.

2015 war ich für ein paar Wochen in Japan. Besonders erstaunlich fand ich, wie viel Wert dort auf Pünktlichkeit gelegt wird. Als Beispiel: Ein Zugführer hat sich per Durchsage für eine Verspätung von 90 Sekunden entschuldigt. In Deutschland wäre das nicht der Rede wert! Das ist einfach eine ganz andere Kultur. Auch Höflichkeit hat in Japan einen sehr hohen Stellenwert. Das merkt man vor allem in der Kommunikation. Ich habe beobachtet, dass Europäer oft eher direkt und offen sind, während viele Japaner im Gespräch zurückhaltender und weniger direkt sind. Man kann deshalb als Europäer viel falsch machen.

Im Gegensatz zu früher würde ich heute nicht mehr in Japan leben wollen. In den Städten dort ist es manchmal sehr eng, durch die Masse an Menschen ist immer viel los und es kann sehr lange dauern, von A nach B zu kommen. Trotzdem war das sicher nicht mein letzter Japan-Besuch!

Wie verbringst du deine Freizeit?

Mit meiner Familie! Wenn ich Zeit für mich habe, höre ich gerne Musik (K-Pop seit 2009 und diverse Anime Openings und Endings), schaue Anime-Serien und spiele Videospiele, hauptsächlich westliche RPG und J-RPG. Ich mag Spiele mit einer runden Story und einem guten Ende. Allgemein haben mich Fantasy-Settings von Anfang an begeistert, deshalb liebe ich auch Final Fantasy. Durch die Arbeit und mein Kind komme ich heute weniger zum Spielen. Aber das ist o.k. für mich, denn ich genieße die Zeit mit meinem Kind und würde das nicht missen wollen.

Ich singe außerdem gerne und trete – nach einer Pause – wieder dem deutsch-japanischen Frauenchor bei. Es geht dabei vor allem um den kulturellen Austausch. Wir erklären uns gegenseitig die Wörter und Bedeutungen der deutschen und japanischen Liedtexte. Das ist manchmal gar nicht so leicht, denn japanische Lieder sind meistens sehr poetisch. Oft singen wir auch Lieder, die mit Feiertagen zu tun haben. Es geht also darum, den Kontext zu verstehen und zu erklären. Zum Beispiel: Warum kommen in in einem Weihnachtslied Mandarinen vor? Dadurch wird man selbst aufmerksamer für Dinge, die einem sonst nicht auffallen würden.

Was ist dir wichtig?

Positive Kommunikation, Ehrlichkeit und ein reger Wissensaustausch. Und ganz wichtig: die Umwelt! Ich steige Stück für Stück auf umweltfreundliche Produkte um und versuche, weitgehend auf Plastik zu verzichten. Außerdem achte ich darauf, nicht so viel Fleisch zu essen und vor allem regionale Produkte zu kaufen. Ich konzentriere mich dabei aber auf mich selbst. Ich finde zwar, dass es wichtig ist, darüber zu sprechen und zu informieren, aber was man daraus macht, muss jedem selbst überlassen sein. 

Beruflicher Werdegang

Ich habe Nordamerikastudien an der LMU studiert, weil mich zum einen Englisch interessiert hat und ich dadurch außerdem die Möglichkeit hatte, im Nebenfach Japanisch zu studieren. Die Studienzeit war sehr positiv für mich. In der Schule habe mich bei manchen Fächern schwer getan. Aber im Japanischkurs der LMU hatte ich immer die beste Note. Das hat mir gezeigt, dass ich richtig gut sein kann – in dem, das mich wirklich interessiert. 

Nach dem Studium habe ich sieben Jahre als QA-Tester in einer Spielefirma gearbeitet. Das war eine schöne Zeit für mich. Ich bin auf viele verrückte Köpfe getroffen, die meine Hobbies und Interessen mit mir geteilt haben. Ich bin glücklich darüber, dass ich Erfahrungen in dieser Branche sammeln konnte und jeden Tag erlebt habe, wie Stück für Stück ein Spiel entsteht. Leider ist der Ruf von Testern in der Spielebranche noch immer relativ schlecht.

Jessicas Weg zu Inpsyde

An Inpsyde hat mich vor allem gereizt, dass ich als neue QA die Erste sein würde, die bei Inpsyde die Rolle des Testers und die Prozesse aufbauen darf. Ich kann hier dadurch so viel Neues lernen! Und natürlich, dass ich im Home-Office arbeite. Als Mutter muss man mit seiner Zeit sehr bedacht umgehen! Meine Lebensqualität ist sofort gestiegen.

Die Arbeitsatmosphäre bei Inpsyde ist sehr offen, das gefällt mir gut. Schon bevor ich anfing, konnte ich meine neuen Kollegen spontan beim Teamtreffen in Berlin kennenlernen. Dort habe ich recht schnell Anschluss gefunden. Es war wirklich super, wie ich gleich abgeholt und vorgestellt wurde. Das Team ist sehr offen. Ich hatte sofort ein gutes Gefühl und wusste, dass ich keine Hemmungen haben muss oder aufpassen, was ich sage.

Für mich ist Remote-Arbeit in allen Punkten ein Gewinn, weil ich mir dadurch den Arbeitsweg spare und dadurch sogar noch umweltfreundlicher lebe. Außerdem spare ich mir generell Zeit und bin weniger gestresst. Ich mag es, meine Pause Zuhause zu verbringen. So muss man auf niemanden Rücksicht nehmen, der vielleicht gerade den Lieblings-Pausen-Ort oder die Küche belegt. Und ich kann mich so entspannen, wie ich es möchte. Ich habe auch allgemein mehr Freiheit in dem, was ich tue und kann mich zum Beispiel gezielter und eigenverantwortlich fortbilden.

Fragen an Inpsyder Jessica

Wir haben Jessica ein paar persönliche Fragen gestellt, damit ihr sie besser kennenlernen könnt:

Wer war dein Held als Kind?

SAILOR MOON!

Wer ist deine Lieblings-Cartoon-Figur?

Aktuell Captain Marvel.

Über was kannst du dich immer wieder mächtig aufregen?

Prozesse und Abläufe in Behörden.

Was war das letzte Buch, das du gelesen hast?

Roman: The Witcher – Der letzte Wunsch (polnisch).
Fachbuch: The Leadership Gap.

Was soll auf deinem Grabstein stehen?

Dass ich meine GANZE Familie über alles liebe, insbesondere meinen Sohn, meinen Mann und meine Eltern!

Hast du ein Lieblings-Karaoke-Lied?

„Du wirst unbesiegbar sein” von Dragonball Z und viele andere Anime-Songs.

Beschreibe dein ideales Wochenende.

Morgens ausschlafen, dann einen ordentlichen Brunch vorgelegt bekommen!
Einen Ausflug planen, etwas erleben, abends genügend Zeit für ein Videospiel. Und am Sonntag eher Kreativpause für alle und sich entspannen.

Was wolltest du werden als du klein warst?

Sängerin, Meteorologin, für das Radio arbeiten, Synchronsprecherin – letzteres immer noch.

Welche Charaktereigenschaft an anderen Personen nervt dich?

Menschen, die Mobbing brauchen, um sich selbst besser zu fühlen.

Was magst du am liebsten in deiner Stadt?

Die Diversität, die Lebensqualität und das Bier.

Wenn du durch die Zeit reisen könntest, in welche Zeit würdest du zuerst reisen?

Ca. 2-3 Jahre zurück, als der größte Lottogewinn (Eurojackpot) war, Schein ausfüllen, dann mir selbst einen Brief schicken, in dem steht, dass ich selbst aus der Zukunft dafür gesorgt habe, dass ich jetzt reich bin!

Über was würden deine Freunde sagen: „Das bist typisch du”?

Tollpatschig! Ein typischer Fettnäpfchentreter, auch bei Smalltalks.

Was ist das tollste Gericht, das du selber kochen kannst?

Penne mit Zitronenrahm. Das schmeckt LEGENDÄR (mit meiner Verfeinerung).

Wenn dir jemand einen Briefumschlag mit deinem Todestag geben würde, würdest du ihn öffnen?

Ich würde den Brief nur soweit öffnen, dass ich Tag und Monat sehe, das Jahr aber nicht. So würde ich nur an einem Tag im Jahr Stress haben, ob es jetzt passiert, und am Vortag gäbe es immer ein Abendessen mit meiner Familie.

Was wäre der Slogan deines Lebens?

„Niemals aufgeben! Immer wieder aufstehen!”

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