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Die Story hinter BackWPup: Von der Plugin-Idee zu 10 Mio. Downloads

BackWPup-Erfinder Daniel Hüsken erzählt in diesem Interview, wie das beliebte WordPress Plugin BackWPup vor 10 Jahren entstanden ist und wie es schließlich zu Inpsyde kam.

Diese Woche feiern wir 10 Millionen BackWPup-Downloads! Anlässlich dieses Meilensteins gibt BackWPup-Erfinder Daniel Hüsken in diesem Interview einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des beliebten Backup-Plugins für WordPress und erzählt, wie es zu Inpsyde kam. 

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Wie kam dir die Idee zu BackWPup?

BackWPup-Erfinder Daniel Hüsken vor neutralem Hintergrund

Ich komme aus der IT-Technik. Als BackWPup entstand, habe ich in einem IT-Systemhaus im Support gearbeitet. Ich habe damals meine eigene private WordPress-Webseite erstellt. Die gibt es übrigens heute noch: https://danielhuesken.de/

Natürlich wusste ich mit meinem Hintergrund, wie wichtig Backups sind. Deshalb habe ich mir die bestehenden Lösungen angeschaut. Aber ich habe einfach keine gefunden, die mir wirklich gefallen hat. Die meisten vorhandenen Lösungen boten nicht viel Kontrollmöglichkeiten und hatten bestimmte Anforderungen an das Hosting. 

Ich wollte eine professionelle Backup-Lösung, die möglichst unabhängig funktioniert und mit der man auch mehrere Aufträge verwalten kann. Außerdem wollte ich gezielter steuern können, was, wann und wohin gesichert wird. Also habe ich mich dazu entschieden, meine eigene Lösung für WordPress zu entwickeln. 

BackWPup: Beta-Phase und 1.0 Release

Erst habe ich nur für mich mit der Entwicklung begonnen. Aber nachdem ich die Grundfunktionen entwickelt hatte, habe ich das Plugin relativ schnell veröffentlicht, damit es auch andere nutzen können. Das war am 23. Juni 2009.

Die erste Version von BackWPup war ein kleines Plugin, das die wichtigsten Grundfunktionen enthielt. Bald hatte ich erste User, Bugreports und auch Support-Anfragen. Ich habe zu dieser Zeit viel ausprobiert. Mit der Zeit habe ich das Plugin verbessert und um neue Funktionen und Backup-Ziele erweitert. 

Zufällig genau ein Jahr nach der ersten Veröffentlichung, am 23. Juni 2010 habe ich dann Version 1.0 veröffentlicht. BackWPup V 1 wird also bald 10 Jahre alt! Mittlerweile sind wir allerdings bei Version 3.7.1.

Hättest du dir damals vorstellen können, dass BackWPup so erfolgreich werden würde?

Nein. Mir ging es in der frühen Entwicklung immer um den Spaß daran und die Möglichkeit, etwas auszuprobieren und zu sehen, ob ich es hinbekomme. Lange Zeit war mir gar nicht richtig bewusst, wie bekannt BackWPup geworden war. 

Das wurde mir erst auf meinem ersten WordCamp-Besuch in Köln 2011 klar. Damals half mir David Decker mit dem Support für BackWPup. Er fragte mich, ob ich nicht mal auf ein WordCamp gehen wolle. Zu dieser Zeit war ich bis auf die Arbeit an BackWPup noch nicht in der WordPress Community aktiv. 

Ich sagte zu und besuchte seinen Talk, in dem er einige WordPress Plugins vorstellte, darunter auch BackWPup. Dabei sagte er: „Übrigens sitzt der Autor hier im Raum”. Zahlreiche Köpfe drehten sich suchend um und wollten wissen, wen genau er meint. Ich hob vorsichtig meine Hand und plötzlich stand ich im Mittelpunkt … Das war ein sehr ungewohntes Gefühl für mich. Viele hatten großes Interesse, denn sie kannten BackWPup bereits. Das war eine ziemliche Überraschung für mich. 

Übrigens wurde das WordCamp Köln 2011 von Inpsyde organisiert. Damals kannte ich die Inpsyder noch nicht sehr gut, aber natürlich kannte ich schon Inpsyder Frank Bültge durch seinen Blog mit vielen Beiträgen zu WordPress!

Mit der Zeit wurde BackWPup schließlich so bekannt, dass ich Anfragen zur Zusammenarbeit von großen Unternehmen erhielt, die BackWPup fehlerfrei mit so großen Datenmengen getestet hatten, dass selbst ich überrascht war. 

Und jetzt 10 Millionen Downloads. Das ist schon eine Hausnummer. Es ist schön zu sehen, dass etwas, das man von Grund auf entwickelt hat und das doch recht klein anfing, plötzlich so überwältigende Größenordnungen annimmt.

Warum hast du dich dafür entschieden, BackWPup zusammen mit Inpsyde weiterzuentwickeln?

Das Projekt ist schnell gewachsen. Ich wollte zum Beispiel mehr Hosting-Dienste miteinbinden und das war teilweise gar nicht so leicht. Dazu kam, dass immer mehr Leute BackWPup nutzten und dadurch der Support sehr zeitaufwendig wurde. Da ich BackWPup als privates Projekt neben meiner Arbeit entwickelte, fehlte mir neben dem Support oft die Zeit, um das Plugin weiterzuentwickeln. 

Ich musste mich entscheiden: Entweder mache ich nur noch BackWPup und kündige meine Stelle beim Systemhaus oder ich gebe das Plugin in andere Hände. Mir war vor allem wichtig, dass es mit BackWPup weitergeht. Genau in dieser Zeit ergab sich die Chance mit Inpsyde, die Interesse am Plugin hatten.

Ich wusste, dass BackWPup bei Inpsyde in guten Händen sein würde. 

Parallel bewarb ich mich auf eine Entwickler-Stelle bei Inpsyde. Ich wollte versuchen, mein Hobby zum Beruf zu machen. Und es hat geklappt. Ich habe mir damit viel Stress weggenommen. Denn meine bisherige Arbeit, der Support für andere, „fremde” Produkte war für mich nicht so einfach. Dazu kam die Remote-Arbeit. Das war ein großer Vorteil für mich, denn so wurde ich flexibler und konnte mich besser um meine Kinder kümmern. Ich bin sehr glücklich darüber, dass es so gelaufen ist. Übrigens hätte ich auch bei Inpsyde angefangen, wenn BackWPup kein Inpsyde-Produkt geworden wäre. 

Es fühlt sich sehr gut an, dass ich nun die Entwicklung von BackWPup weiter mitgestalten kann und gleichzeitig sichergestellt ist, dass es mit BackWPup weitergeht. 

Mittlerweile bin ich bei Inpsyde Product Owner (auch für andere Inpsyde-Plugins) und leite das Plugin- und Support-Team. Wir entwickeln nicht nur Plugins für WordPress-User allgemein, sondern auch als Lösungen für unsere Agentur-Kunden. 

Wie hat sich BackWPup verändert, seitdem du bei Inpsyde bist?

in der ersten Zeit kamen relativ viele Neuerungen. Ich hatte bereits längere Zeit eine Version mit zusätzlichen Funktionen vorbereitet, die nun durch die Zusammenarbeit mit Inpsyde endlich vervollständigt und veröffentlicht werden konnte. 

Seit BackWPup bei Inpsyde ist, gibt es auch die Pro-Version. Durch diese kostenpflichtige Version konnten wir den Support und die Weiterentwicklung der kostenlosen Version unterstützen. Unsere Prämisse war es, dass wir für die Pro-Version keine Inhalte aus der freien Version wegnehmen, sondern zusätzliche Features für User mit höheren Ansprüchen bieten. So enthält BackWPup Pro zum Beispiel die Funktionen, Backups automatisch wiederherzustellen und zu verschlüsseln

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Auf welche Entwicklungen/Neuerungen können sich User von BackWPup freuen?

BackWPup wird kontinuierlich weiterentwickelt. In naher Zukunft geht es vor allem darum, den Code von BackWPup weiter zu verbessern, um das Plugin noch stabiler zu machen, und neue Features einzuführen. Welche genau das sein werden, ist aber noch ein Geheimnis. 

Was plant Inpsyde allgemein in Bezug auf Plugins in Zukunft?

Derzeit sind einige neue Kooperationen geplant, die vor allem Plugins zur Anbindung von Systemen an WordPress beinhalten. Aber darüber dürfen wir noch nicht mehr sagen. Fest steht: Vor uns liegen noch viele interessante Projekte und wir werden weiter nützliche Plugins für die Community entwickeln. 

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